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Themen und Personengruppen

ARMUT

Armut hat viele Gesichter - und nicht in jedem Gesicht ist Armut sofort erkennbar. Armut versteckt sich tagtäglich - und nicht jede will seine Armut offenbar machen.

So ist es gut, wenn Freiwillige im direkten Gespräch bei einem Besuch oder in einer sozialen Sprechstunde ein offenes Ohr und offene Augen haben, um mit einem klaren Blick die Nöte der Menschen zu erkennen.

Wohnungs- und Obdachlosigkeit nimmt in Niedersachens aber auch bundesweit nimmt weiter zu. Auch Menschen mit einem Dach über dem Kopf können in Armut leben oder von Armut bedroht sein, denn Armut hat viele Faktoren: nicht genügend Geld, kein Arbeitsplatz, keine ausreichende Bildung, keinen Zugung zu Sport, Kunst und Kultur. Allzuoft kommt Mehreres zusammen. 

Engagierte können Menschen, die tagtäglich mit Existenzsorgen kämpfen, unterstützen: In einer Kleiderkammer, in einem Möbelshop, bei einem Mittagstisch, in einem Sozialkaufhaus, in einer Medzinischen mobilen Ambulanz, in einer Einrichtung der stationären oder ambulanten Obdachlosenhilfe.

Freiwillige, die solche Erfahrungen machen, sind dann auch in der Lage, politisch ihre Stimme zu erheben oder durch öffentliche Aktionen auf die Lage der Menschen in Armut aufmerksam zu machen.

ALTER

Alte Menschen wünschen sich in vielen Bereichen das Engagement und die Zeit von Freiwilligen. Dementsprechend gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich bei der Caritas für Seniorinnen und Senioren einzusetzen. Frauen und Männer können sich in der offenen sozialen Altenarbeit beispielsweise in Form von Demenzcafés, Freizeitbetreuung, Besuchsdiensten oder Spazierpaten freiwillig mit Ihrer Zeit und Ihren Fähigkeiten einbringen. Genauso werden Engagierte zur Unterstützung in stationären Altenpflegeeinrichtungen gesucht.

Gerade ältere Menschen, die allein leben, weil der sehr langjährige Ehepartner verstorben ist, erleben sich einsam.

So könnte man als "wirksames Programm" oder "hilfreiche Medizin" bezeichnen: Besuche zu Hause oder das Angebot eines Mittagstisches oder eines Seniorennachmittags! Hier sind Sie als Freiwillige / Ehrenamtliche gefragte Gesprächspartner/innen oder "gute Geister" am Tisch.    

Eine frische Kombination aus "Alter" - "ältere Menschen" - "Altenheim" - "Digitalisierung" - "Freiwilliges Engagement" wäre auch: Altenheime stellen Notebooks zur Verfügung, damit Freiwillige älteren Mesnchen im räumlichen Umfeld eines Altenheimes helfen ihre PC-Kenntnisse aufzufrischen.

FAMILIE

Familie ist nicht immer heile Welt. Viele Familien können Unterstützung und Erfahrung gebrauchen. Familien, alleinerziehenden Vätern und Müttern stellen sich im Alltag unterschiedliche Herausforderungen, die sie aufgrund ihrer Situation nicht immer allein bewältigen können. Hier hilft die Caritas und Engagement ist gefragt. Unterstützung durch Freiwillige kann in diesem Bereich ganz unterschiedliche aussehen. Ob im Rahmen der Frühen Hilfen, die Eltern in der Schwangerschaft und den ersten Lebensjahren der Kinder unterstützen, der Schwangerschaftsberatung oder in den Kindertagesstätten und Familienzentren. Auch Familienpatenschaften können durch Freiwillige übernommen werden, die Ansprechpartner für Familien sind, die sie im Alltag begleiten.

KINDER + JUGENDLICHE

Sie wollen sich für Kinder und Jugendliche engagieren? Innerhalb der Caritas können Sie Kinder und Jugendliche vielfältig unterstützen. So können Kindertageseinrichtungen, Jugendtreffs, die stationäre Jugendhilfe, Ganztags- und Betreuungsangebote immer die Hilfe und Zeit von Freiwilligen gebrauchen. Ein "Klassiker" in Kitas sind die "Vorleseomas" - und naürlich auch "Vorleseopas". Praktische, handwerkliche Hilfe - gern auch als Männer-Gemeinschaftsaktionen - sind genauso gefragt. in Hausaufgabenhilfen können jüngere wie ältere Menschen Kindern und Jugendlichen durch den Schulalltag fürsorglich begleiten und den Bildungsweg ebnen. Eine gute Freizeitgestaltung ist für ein ausgeglichene Lebensstimmung geanuso wichtig - da ist Balu-und-ich ein Projekt seit vielen Jahren für Kindern in benachteiligten Famlien im Grundschulalter. Komplexe Aufgaben im Rahmen von Vormundschaften (z. B. für unbegleitete minderjährige Geflüchtete) zählen ebenfalls zum freiwilligen Engagement in diesem Bereich.  

FLUCHT + MIGRATION

Die Flüchtlingshilfe hat besonders in den letzten Jahren viel Unterstützung durch Engagierte erfahren. Menschen, die neu in Deutschland sind, können in vielen Dingen Hilfe gebrauchen - und Jahr für Jahr kommen weiterhin neue Flüchtlinge zu uns nach Niedersachsen: Ob in Unterkünften, bei Behördengängen oder Anträgen, bei der Suche nach einer eigenen Wohnung, das Erlernen der deutschen Sprache oder Aktivitäten in der Freizeit, um die neue Heimat und die Menschen um sich herum besser kennenzulernen. Einiges der Unterstützung und Bgeleitung geht bestens im eins-zu-eins-Kontakt, anderes in einer Gruppe von Engagierten.

Schon in früheren Jarhzehnten sind Menschen zu uns nach Niedersachsen gekommen: Flüchtlinge und Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg - Kriegsheimkehrer - Ausländische Arbeitnehmer und ihre Familien - Aussiedler aus Polen und Kasachstan ("sog. "Russland-Deutsche") - Flüchtlinge aus vielen Ländern. Für sehr viele war die erste Station in Deutschland das Grenzdurchgagnslager Friedland, an der Südgrenze von Niedersachsen zu Hessen und Thüringen. Hier gilt es immer noch und immer wieder zur Integration in unsere Gesellschaft aktiv durch freiwilliges Engagement beizutragen.

Da wo unsere Gepflogenheiten, rechtlichen Regelungen oder Systeme von Kinderbetreuuung, Schule und Arbeitswelt unverständlich ist, ist unsere Begleitung gefragt, hilfreich und erforderlich. So entsteht Zusammenhatl zwischen und mit verschiedenen Kulturen.

GESUNDHEIT + KRANKHEIT

Menschen, denen es gesundheitlich nicht gut geht und die mit Einschränkungen klarkommen müssen, sind auf Unterstützung angewiesen. Hierbei geht es um Dinge, die Ärztinnen und Ärzte und anderes Fachpersonal nicht leisten können. So sind emotionale Unterstützung und Zeit, die man Menschen zuwendet, enorm wichtig. Zum einen, um sie aufzubauen, wenn es ihnen körperlich und seelisch nicht gut geht. Zum anderen, um sie dabei zu unterstützen sich wieder von der Krankheit zu erholen oder zumindest besser mit den Einschränkungen klarzukommen.

So kommen Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden ins Krankenhaus zu einem Besuch bei Menschen, die aus ihre Gemeinde stammen oder im Krankenhaus besuchen die sog. "Grünen Damen und Herrren" - richtig bezeichnet als Mitarbeiter/innen der Krankenhaus-Hiilfe-Gruppe - jeden Patienten am Krankenbett.

Mütter mit und ohne ihre Kinder auf dem Werg zu einer Kur oder in der Zeit nach der Kur können in vielen praktischen Dingen im Alter freiwilliges Engagement als gute Unterstützung erleben. So werden Familien rundum gesünder. 

BEHINDERUNG + INKLUSION

Menschen mit körperlicher, geistiger, sinnes- oder schwerer Beeinträchtigung stellen sich ganz unterschiedliche Herausforderungen. Dementsprechend gibt es viele Bereiche, in denen Sie als Freiwillige Menschen mit einer Beeinträchtigung unterstützen können. So können Sie ehrenamtlich die rechtliche Betreuung für eine Person mit Beeinträchtigungen übernehmen. Auch das Mitwirken bei Kreativ- und Freizeitangeboten, z. B. in der offenen Behindertenhilfe, sozialpsychatrischen Zentren oder Treffpunkten sind denkbar. Zudem hat die Caritas Werkstätten, in denen Menschen mit Beeinträchtigungen die Berufstätigkeit ermöglich wird und Engagement gebraucht wird. Menschen mit Beeinträchtigung, die einer Wohngruppe leben oder anderen Formen dauerhaften Aufenthalt, freuen sich, wenn andere Menschen ihnen den Weg in die Gesellschaft, das gemeinschaftliche Leben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen ebnen.    

TOD + TRAUER

Auch Sterbenszeit ist Lebenszeit - und die kann besonders intensiv erlebt werden. Menschen auf ihrem letzten Weg benötigen deshalb achtsame Begleitung und Unterstützung. Sie sind besonders verletzlich, ebenso wie Freunde und Angehörige, die das Leiden und Sterben intensiv miterleben. Freiwillige können sich in der Hospiz- oder Trauerbegleitung engagieren - egal ob diese Dienste zu Hause privat bei den Menschen geschehen oder in einer Einrichtung. So können Freiwillige dabei unterstützen, die bestmögliche Lebensqualität für die Betroffenen und ihre Angehörigen zu erreichen und Sterben als Teil des Lebens zu begreifen.

Glaube + Kirche

Es ist immer noch vielen Menschen wichtig, dass Kirche vor Ort erlebbar ist und gelebt wird. Eine freiwilliges Engagement bewusst mit einem kirchengemeindlichen Ort und religiösem Leben zu verbunden, ist eine Kraftquelle für das eigene Leben. Soziales Engagement ist dabei eine unerlässliche Säule. In Kirchengemeinden bestehen deshalb Seniorennachmittage, Besuchsdienste, Mittagstische. Zugleich gilt es für und in der Kirchengemeinde Verantwortung zu übernehmen; dies geschieht in den Gremien wie Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand oder in den Teams Gemeinsamer Verantwortung. In dieser Brandreite von praktischer, unmittelbarer Arbeit bishin zur offiziellen gemeindlichen Gesamtverantwortung können Freiwillige mit Ihren Fähigkeiten einbringen. Viele dieser Aktivitäten erfolgen inzwischen gemeinsam mit den Kirchengemeinden anderer Konfessionen oder mit Bezug zum Stadtteil oder dem eigenen Dorf.

KRISEN + NOTLAGEN

Die Risiken, in Not zu geraten, nehmen in einer sich immer schneller entwickelnden Wohlstandsgesellschaft zu. Krisen führen manche Menschen in die Sucht, in die Wohnungslosigkeit, in die Straffälligkeit, kurz vor einen Suizid, lassen sie ihren Alltag nicht mehr überblicken und Schulden häufen sich auf. Immer wieder ist in diesen Lebenssitautionen Beistand und praktische Hilfe durch Freiwillige sinnvoll und möglich.

Unsere Gesellschaft wird immer mobiler, eine Begleitung zum Zug wie durch dei Bahnhofsmissionen ist nur durch das vielfältige ehrenamtliche Engagement möglich.

MOBILITÄT

Menschen erleben im höheren Alter, aber allzuoft auch schon in jüngeren Jahren, dass sie nicht mehr überall allein an den Ort ihrer Wahl kommen:

zum Friseur, zum Friedhof, zum Gottesdienst, zu kulturellen Veranstaltungen, zum Bus oder zum Zug, ...

 

Freiwilliges Engagement durch einen Fahrdienst vor Ort oder durch eine Umsteigehilfe durch die Bahnhofsmission, sind für viele Menschen eine praktische Hilfe. Erhalten und ermöglichen Lebensqualität. 

GEWALT

Unfreiheit, Demütigung oder Schläge - Gewalt zeigt sich in vielen Formen. Besonders häufig werden Mädchen und Frauen Opfer von Gewalt. Gewalt verletzt nicht nur die Menschenwürde, sie hat für die Betroffenen und deren Angehörige weitreichende, oft jahrzehntelange körperliche und psychische Folgen. Frauenhäuser wollen Schutz bieten. Hier können Frauen Frauen als Freiwillige beistehen. Die Sozialdienste katholischen Frauen wollen Frauen Hilfe zu einem guten Leben geben - auch damit erst gar nicht zur Gewaltanwendung kommt. Solwodi ist eine aktive Organisation, um Frauen aus dem Frauenhandel heraus zu bekommen.  

UMWELT

Kreativität, Ökologie, Handwerk und soziales Engagement lassen sich verbinden! 

Engagement vermitteln in diesem Bereich gern die Freiwilligenzentren.

ARBEIT + TEILHABE

Hinter Arbeitsmarktstatistiken verbergen sich Schicksale. Es geht um Menschen, deren Existenz bedroht ist, die von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind oder denen das Selbstwertgefühl verloren zu gehen droht. Manche sind zu alt oder gesundheitlich beeinträchtigt, anderen fehlt der Schulabschluss, die Ausbildung oder die erforderliche Qualifikation, andere sind der Sprache nicht mächtig genug, um einen Job anzutreten. Hierbei können wir die Unterstützung von Engagierten gut gebrauchen! So können sich Freiwillige als Job-Paten zur Verfügung stellen. 

IHR ANSPRECHPARTNER - Caritasverband Diözese Hildesheim

Peter Nagel

Referent Gemeindecaritas

Tel.: 0 51 21 - 938 - 145

Fax: 0 51 21 - 938 149

E-Mail: nagel@caritas-dicvhildesheim.de 

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